schweinfurtundso – folge 49 – nicht live von der re:publica

alexander und florian sind verwundert über die re:publica und reden über print.

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  • re:publica vs drupa auf twitter und was das für den tod der druckindustrie bedeutet
  • wenn man von einem barcamp zum nächsten rennt, wann arbeitet man dann?

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Kommentare (17)

  1. Liebe Leut,

    die re:publica war noch nie ein barcamp.

    Sie war schon immer eine Konferenz und es wurden auch schon immer Vorträge abgelehnt (z.B. Katzencontent-Vorträge).

    Und das Wachstum hat der re:pbulica nur gut getan.

    Zum einen hat der Umzug in die station-berlin die Konferenz noch mal aufgewertet. Sowohl die Atmosphäre als auch die Platzverhältnisse waren perfekt.

    Besucht doch bitte erstmal eine re:pbulica bevor ihr darüber schimpft.

  2. was der bauer net kennt isst er net 😉 vielleicht schauen wir uns den rummel ja wirklich mal an… aber die anreisetwitterwallung war timelinebestimmend nervig… aber das ist korbball/tatort oder die lokalpostille ja auch oft 😉

    • Jaaa… so klang das auch.

      Und wie Du ja schon richtig angemerkt hast: Es gibt immer die Möglichkeit User/hashtags zu muten.

      • vergiss bitte nicht ich bin late adopter… dieses “muten” hab ich noch nich aufm schirm *g*

  3. Ob ich jetzt auch ein Korbballspiel besuchen muss, bevor ich das weiter trollen darf?

    zur re:publica muss ich vielleicht wirklich mal hin. solange halt nur twitter ausschalten, denn die allermeisten tweets waren ja eh nur “ich bin auch hier!” non-content.

  4. Muss mich der Kritik anschließen. Hatte es ja schon per twitter gesagt, ich finde eure Meinung von der re:publica etwas arg fatalistisch.

    Vielleicht solltet ihr euch ein, zwei Leute einladen, die mal von der rp erzählen. Weniger einzelne Sessions, mehr die Veranstaltung als Ganzes.

    Werde aber auch noch mal zur rp bloggen und einige eurer (früher auch meiner) Kritikpunkte aufnehmen und hoffentlich entkräften.

    • das (leute zur rp interviewen) wär mir dann etwas zu meta…

      • Was wäre dann vordergründiger? Die rp selbst interviewen?

        Ich kann euer gemecker ja durchaus verstehen, aber aus der persönlichen Erfahrung muss ich sagen, dass einige der Kritikpunkte einfach ins Leere laufen.

          • Ja aber doch nicht inhaltlich. Zum Inhalt eurer Kritik hab ich bis jetzt gar nichts gesagt, sondern nur, dass ich sie für (teilweise) nicht berechtigt halte.

        • “Was wäre dann vordergründiger?” Leute auf der RP interviewen zB? Also so als rein technisch argumentativer Einwand… aber schwamm drüber. Man prügelt den Apple ja auch nicht ausm Fanboy raus…

          • Ob ich die Leute auf der re:publica interviewe, oder ein paar Tage später, macht doch nicht wirklich einen Unterschied aus, oder?

            Und ich möchte mich auch nicht als Fanboy bezeichnen lassen…

      • Verstehe ich nicht… die re:publica ist wesentlich grösser als die Sessions und fast möchte ich sagen, dass die eigentliche re:publica nach den sessions beginnt bzw. dass die Sessions nur ein Initiator sind.

        Macht es doch wie der Maue: Geht hin und motzt danach
        ( http://www.torstenmaue.com/rp11-ein-schuss-in-den-ofen/ )
        Wobei ihr dann nicht auf sein Niveau sinken solltet …

    • ist doch schön. diplomatischer hätte ich es auch nicht ausdrücken können. wenngleich ich inhaltlich natürlich hier und da nach wie vor anderer meinung bin (z.B. thema anonymität). und der matze wird dir wieder entgegnen, dass die rp noch nie ein barcamp sein wollte. schade, eigentlich.

      • Warum ist es schade, dass die re:publica kein Barcamp sein will?

        Ich fliege bzw. flog ja schon auf sehr vielen Barcamps rum (was auch der Barcamp-T-Shirt-Stapel im Kleiderschrank beweist) und finde es gut, dass die re:publica eine Konferenz im klassischem Sinn ist. Allein von der Grösse her. Ok, die erste wäre noch im BC-Stil machbar gewesen, ab der zweiten wäre es unmöglich gewesen. Auch ist die Gefahr von Werbevorträgen/Selbstdarstellern auf der re:publica wesentlich grösser und das will niemand. Und zu guter letzt könnte die re:publica als Barcamp nie so international funktionieren. Ich glaube nicht, dass sich z.B. Frithjof Bergmann für ein Barcamp anmelden würde oder EU-Politiker… solche Leute wollen eingeladen und (wahrscheinlich auch) bezahlt werden.

        Achja.. apropos Barcamps in Berlin… na, wer von euch war beim letzen Barcamp in Berlin (Tipp: es war 2008), bitte jetzt die hand heben… also ich war.. und es war eines der grössten aber gleichzeitig auch eines schlechtesten Barcamps auf denen ich je war.
        Schuld war hauptsächlich die grosse Anzahl von Leuten, aber auch der Veranstaltungsort, der ja der Menge an Menschen gerecht werden musste. Jedemfalls kam bei diesem Barcamp, es war übrigens das letzte Berliner, überhaupt keine Stimmung auf… Barcamps funktionieren nur bis zu einer gewissen Grösse.
        Das Barcamp Ruhr dürfte das grösste in Deutschland sein und dort kommen max 250 Leute rein…. damit ist das Limit dann aber auch erreicht.

      • Wieso sollte er mir das entgegnen? Ich hatte nie die Vorstellung, dass die re:publica ein barcamp sein wollte. Ich hab das bei euch im podcast zum ersten Mal gehört.

        Vielmehr geht’s doch darum, dass durch die äußeren Umstände eine Art Barcamp-Atmosphäre geschaffen wurde/werden sollte. Die re:publica ist halt keine Konferenz wie jede andere, und das liegt wohl maßgeblich an der Stimmung, die dort herrscht. Und diese scheint ja barcampesque zu sein; was ich auch nicht wirklich beurteilen kann, da ich ja noch nie an einem Barcamp teilgenommen habe. Ich kann mir das nur vorstellen.

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